Volvicast 0031 | Chaeyun Woo: Aus Südkorea nach Deutschland – Alltagsrassismus und Depression

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Volvicast 0031 | Chaeyun Woo: Aus Südkorea nach Deutschland - Alltagsrassismus und Depression
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Chaeyun Woo ist eine junge und inspirierende Frau aus Südkorea. Wir sprechen über das Leben, Träume und Probleme die man im Leben erfährt. Alltagsrassismus ist ein heute noch ein großes Thema für Menschen asiatischer Herkunft, denn er passiert häufig und schnell.

Chaeyun war der erste Gast auf dem Volvicast Podcast und wir möchten uns sehr für dieses spannende Gespräch bedanken!
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Volvicast 0030 | Was hast du am Leben auszusetzen?

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Volvicast 0030 | Was hast du am Leben auszusetzen?
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Neben Serienempfehlungen und Regisseuren sprechen wir dieses Mal auch über Nordkorea und Yeonmi Park. Eine junge Nordkoreanerin die geflüchtet ist und Menschenhandel an eigener Haut erfahren hat. Doch trotz dieser Umstände war es bereits damals ein besseres Leben als das Zurückgelassene in Nordkorea. Eine bewegende Geschichte aus der wir alle zusammen viel lernen können.
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Volvicast 0029 | Träume und homoerotische Neigungen bei Jungs

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Volvicast 0029 | Träume und homoerotische Neigungen bei Jungs
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Heute sprechen wir wieder mal über unsere homoerotischen Neigungen und wie sich die Kommune aufbauen lässt. Also recht entspannt, wie immer.
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Volvicast 0028 | Mit Staatstrojaner und Quellen-TKÜ plus droht der Verfall der Demokratie

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Volvicast 0028 | Mit Staatstrojaner und Quellen-TKÜ plus droht der Verfall der Demokratie
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Staatstrojaner, Quellen TKÜ Plus und Kennzeichenscanner. Deutschland wird langsam auch immer mehr zum Überwachungsstaat und wir sind besorgt. Vielleicht ist der richtige Weg doch eine Anarchismus-System? Wir lassen die Gedanken sich weiter entwickeln
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Volvicast 0027 | Der Cum der Erleuchtung

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Volvicast 0027 | Der Cum der Erleuchtung
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Weinkenner und die Spekulierer an der Börse sind ziemlich gleich. Beide Gruppen haben eigentlich keine Ahnung aber tun so als wären sie informierter als ein Massenspektrometer und lassen es sich auch dementsprechend bezahlen. Wer es sich auch gut bezahlen lässt sind Kartelle und Waffenproduzenten. Alles ein in sich geschlossener Kreis der aus dem Leid der Menschen, die daran Schaden nehmen, Profit schlägt. Und zuletzt liest Julian uns noch zwei Geschichten vor, die er in den letzten Jahren aus Alltagssituationen geschrieben hat, vor.
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Volvicast 0026 | UFOs, Aliens, Mescalin, Religionen, Obama und die Natur der Erde

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Volvicast 0026 | UFOs, Aliens, Mescalin, Religionen, Obama und die Natur der Erde
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Julian klärt auf: Der Kauf von Mescalin haltigen Kakteen ist in Deutschland legal, solang es nur zu dekorativen Zwecken genutzt wird. Dagegen bleibt der Besitz von psilocybin haltigen Pilzen und Mycel verboten. Verrückt, wie wir immer weiter den Kontakt zu Natur verlieren. Aber vielleicht liegt das auch all den UFOs die in letzter Zeit gesichtet und sogar von der US Regierung und Barack Obama offiziel anerkannt werden. Oder, noch eine wilde Idee von uns, womöglich haben uns Aliens besucht und dazu gezwungen ihre Schlangenpenise zu lutschen, wodurch wir ein Bewusstsein erhalten haben.
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Volvicast 0025 | Julian hat sich eingepisst (ohne scheiß)

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Volvicast 0025 | Julian hat sich eingepisst (ohne scheiß)
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Das lustige an Träumen ist ja, dass diese manchmal zu real werden. So geschehen bei Julian. Zum Glück ist so ein Bett schnell wieder neu bezogen. Aber mal ehrlich, Feuchte Träume sind schon was heftiges. Du träumst munter so vor dich hin, dicker Booty links und dicker Booty rechts, und wachst plötzlich mit einer verkrusteten Unterhose auf, weil sich der kleine Freund ein wenig zu viel gefreut hat über den Traum. Und wie hängt eigentlich Cannabis und träumen miteinander zusammen? Keine Ahnung aber wir reden trotzdem darüber. Vielleicht ist ja mal jemand schlauer darin und meldet sich bei uns zu diesem Thema.

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Volvicast 0024 | 1 Jahr in Israel, der Nahost-Konflikt und der Klimawandel

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Volvicast 0024 | 1 Jahr in Israel, der Nahost-Konflikt und der Klimawandel
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Julian erzählt von seinem Jahr in Israel und wie das Leben dort wirklich so ist. Anscheinend ist Tel Aviv das Berghain Israels und eine kulturelle Hochburg, dagegen Jerusalem der wahrscheinlich „spirituellste“ Ort den man aufsuchen kann. Passend zum Nahost-Konflikt diskutieren wir über das Verhalten von Israel gegenüber Palästina. Ist das alles etwa nur Propaganda und ein großer Plan steht dahinter? Passend dazu geht womöglich bei dem ganzen Klimawandel auch mehr ab als wir denken.

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Volvicast 0023 | Schnelles und gefährliches Halbwissen – Covid-19 Vakzin Mythen und andere Gefahren

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Volvicast 0023 | Schnelles und gefährliches Halbwissen - Covid-19 Vakzin Mythen und andere Gefahren
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Du gehst entspannt mit deinem Hund die Straße entlang oder kaufst kurz in der Tanke ein und BÄM völlig aus dem Nichts kommt jemand daher der dich nicht kennt und gibt dir einfach seine Meinung zu Ohr. Schon mal passiert? Einige nehmen sich viel heraus mit ihrem Halbwissen und äußern gefährliche Dinge – So entstehen Mythen und Fakenews, wenn es nicht gerade engagierte Russische Unternehmen sind. Viele Unwahrheiten über die Covid-19 mRNA Vakzinen/Impfungen von Biontech/Pfizer (Comirmaty) oder Moderna (Moderna) wurden so verbreitet. Und vieles davon war womöglich sogar nicht mal gewollt aber was einmal im Internet landet, bleibt da. Doch was wäre, wenn es eine Vergessens-Pille gäbe, würdest du sie nehmen?

Reingeschaut, die Folge wird wieder bunt aber nicht so bunt wie Querdenker.

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Mein Drogen Tagebuch

Dieser Artikel ist nicht autobiographisch und dient ausschließlich der Unterhaltung

Kapitel 1  „Abstinenz“

von Julian Davids

Vor nun fast einem Jahr zog ich das erste Mal bei Mama aus. Das erste Mal so richtig. Ich traue mich kaum es zu sagen, aber Grund dafür war wie so vieles im letzten Jahr das große, das böse, das nicht mehr erträgliche C-Wort.

Zu Beginn der Pandemie lebte ich noch die klischeehafte Künstler Existenz in NRW. Mit durchgemachten Nächsten voller Holz, Farben, Animation, Videoschnitt und dem täglichen Tütchen THC-haltiger Naturheilmischung.
(Na gut, vielleicht eher zwei Tüten.)

Ich war nicht immer Cannabis Freund. Wer mich aus Schulzeiten kennt hat mich vermutlich sogar als ziemlichen Langweiler bezüglich aller Substanzen, egal ob legal oder illegal, in Erinnerung. Ich mochte nie Alkohol, mag es noch heute nicht. Die Kiffer waren einfach nicht meine Gang, weshalb ich auch niemals gewusst hätte wie ich an Gras kommen soll (Bis heute ein Problem). Und meine fragwürdige Entdeckung von Koffein sollte noch bis zum 17. vielleicht sogar 18. Lebensjahr auf sich warten lassen.

Jetzt, mittlerweile 26, ist Cannabis ein so positiver Bestandteil meines persönlichen und insbesondere kreativen Lebens geworden, dass ich mich vorsehe trotz meiner offensichtlichen Befürwortung einer Legalisierung nicht zu einem dieser Leute zu werden, die positive Eigenschaften von psychoaktiven Substanzen in den Himmel heben und währenddessen alle Berichte und Erfahrungen, die keine Lobgesänge sind, unter den Teppich kehren.

Meine Meinung zum Thema ist und war schon immer folgende. Ein mögliches Risiko, nicht nur von Drogen, sondern von allen Dingen die wir als mündige Menschen tun, sollte nicht der ausschlaggebende Faktor für deren Legalität sein. In einer freien Gesellschaft sollten Erwachsene die Möglichkeit haben sich zu gefährlichen Dingen zu entscheiden, solange sie damit niemand anderem schaden. So wie wir es im Moment bereits für eine Vielzahl von Substanzen und Aktivitäten handhaben.

In den letzten Jahren habe ich viel über eine längere Pause vom „Devil’s Lettuce“ nachgedacht, besonders in Anbetracht vermehrt aufkommender Bedenken vom Einfluss regelmäßigen THC Konsums auf Schlaf, insbesondere Länge und Qualität der REM Zyklen, sowie psychische Gewohnheitsbildung.

Mittlerweile ist zwar weitestgehend bekannt, dass Cannabis nicht physisch abhängig macht. Wie viele Langzeit „Raucher“ aber zugeben werden, kann der Feierabend Joint (persönlich gern vor einem gutem Essen), vielleicht in Kombination mit der aktuellen Lieblings Serie, allerdings auch schnell zu einem angenehmen, kleinen Laster werden.

Besonders da ich bereits seit längerem traumlos schlafe, eine Eigenart die ich sehr bedaure, und es anekdotenhafte Hinweise gibt, dass regelmäßiger Gras Konsum, ähnlich wie das von Alkoholabhängigen bekannte Delirium, in Zusammenhang mit unterdrücktem REM Schlaf (Der Teil vom Schlaf mit den Träumen) stehen könnte, fasste ich den Entschluss, die Lunte zur Seite zu legen und den Selbstversuch zu wagen.

Als mein Vorrat aufgebraucht war besorgte ich keinen Nachschub und rauchte nicht für eine Woche. Die große Erkenntnis blieb aus. Also verlängerte ich auf eine zweite Woche. Zu wissen dass dies in meiner Möglichkeit steht. All das Gerede darüber dass ich kein Junkie bin tatsächlich bestätigt zu sehen. Fantastisch. Ich habe es also in mir. Der Wille ist stark.

Nun habe ich aber trotzdem noch nicht geträumt und um ehrlich zu sein, nicht zu rauchen wenn man nichts zu rauchen hat, ist eine Sache. Willensstärke aber ist, wie manch Philosoph bereits angemerkt hat nicht garkeine Chips zu essen, sondern einen zu essen und dann aufzuhören!

Nun gut. Lange dauerte es nicht, bis mir ein Freund eine gute, alte Jazz Zigarette unter die Nase hielt. Und so war das kurze Experiment beendet. Ergebnis: Positiv Unklar.
Den Fakt, dass sich die ersten Zeichen von THC-„Nüchternheit“ auch erst frühestens zwei Wochen nach deren Beginn einstellen sollen, ließ ich dabei mal getrost außer Acht. (Soviel zum Thema Gewohnheitsbildung)

Als ich dann aber im Juni 2020 wegen Corona bedingten Sorgen um Zukunft und Lebensunterhalt einen Job an einem Norddeutschen Theater annahm fand ich mich plötzlich in einer kleinen Stadt wieder, in der ich Niemanden kenne, außer einer Hand voll Kollegen. Keine Freunde, keine Familie, definitiv keinen Dealer. Und denkbar schlechte Bedingungen um neue Menschen kennenzulernen (Ausgangssperre seit zwei Wochen in Kraft). Perfekte Bedingungen also für Runde zwei des Selbstversuchs.

Gut, dass ich zu Beginn nicht wusste wie lange er dauern sollte.

Im nächsten Post geht’s weiter.